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Für eine effektive Tätigkeit der Muskeln ist die Bereitstellung von Energie notwendig, die über energiereiche Phosphate, Glucose und Fettsäuren bereitgestellt wird. Dies geschieht über den sauerstoffgebundenen Stoffwechsel in den Muskelzellen. Ist es dem Körper bei gesteigerter Belastung nicht mehr möglich auf diesem Wege genügend Energie bereitzustellen, so werden die Energieträger ohne ausreichende Mitwirkung von Sauerstoff „verbrannt“ bzw. verstoffwechselt. Das Salz der dabei entstehenden Milchsäure wird als Laktat bezeichnet. Vergleichbar ist der Laktatanstieg mit einem Feuer unter einer Glasglocke die nur einen kleinen Sauerstoffzugang besitzt: Zunächst brennt die Flamme hoch, bis fast der komplette Sauerstoff verbrannt ist. Es fällt CO2 an, die Flamme verkleinert sich, bis der verfügbare Sauerstoff gerade wieder ausreicht und das Feuer erhalten werden kann. Diesen Leistungseinbruch erfährt auch ein Sportler der aufgrund zu hoher Beanspruchung nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen kann. Bei einem Laktattest kann die aerob-anaerobe Schwelle (der Bereich an dem „das Feuer“ die größtmögliche Flamme bei geregeltem Sauerstoffzugang erhalten kann) in Abhängigkeit der absolvierten Geschwindigkeit und Pulsfrequenz / min dargestellt werden. Da die Herzfrequenz über einen Pulsmesser auch während des Trainings überwacht werden kann, spielt sie für das selbständige Training die größte Rolle.
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